15. Dezember

Sonntag. Es ist unmenschlich früh und ich bin schon wach. Was bringt man nicht alles für Opfer, wenn man up´n Swutsch will! In der finstersten Dunkelheit habe ich heute morgen nach dem Päckchen für heute getastet (ok, vielleicht war doch eine Lampe im Spiel) und es war überraschend groß. Und ganz schön schwer!

Was da wohl drin ist??? Es fühlt sich nicht nach Keksen an, oder nach Stoff, eher… wie… Keramik? Runter mit dem Papier!

Jetzt bin ich sprachlos. Frühstücksgeschirr für Spatzen, Meisen, Amseln und vielleicht Rotkehlchen! Das ist ja cool. Mal überlegen… mein Balkon? Oder der Baum vorm Balkon? Hmmm…

Wellenbrink und Gnorm

Teil II

Herr Wellenbrink brauchte einen Moment, bis er sich orientiert hatte. Er lag auf dem alten Sofa im Wohnzimmer, die kaputte Sprungfeder bohrte sich unangenehm in seine Hüfte und der raue Stoff kratzte an seiner Wange. Ihm war kalt. Warum lag er auf dem Sofa und nicht in seinem schönen, warmen Bett? Und was waren das für absonderliche Geräusche? Vorsichtig öffnete er die Augen, dann erinnerte er sich. Gnorm! Er sah zum Sessel hinüber. Gnorm lag mit dem Rücken zu ihm auf dessen Sitzfläche, auf seinem kahlen Schädel spiegelte sich trüb das graue Licht der Dämmerung. Er schnarchte wie ein alter VW Käfer mit Getriebeschaden.
In Herrn Wellenbrinks Mundwinkeln erschien ein winziges Lächeln, das sehr schnell verschwand, als er versuchte, sich aufzurichten. Seine alten Knochen nahmen ihm die Übernachtung auf dem Sofa sehr übel. Es knackte und knarrte in seinen Gelenken und hatte verdächtige Ähnlichkeit mit den Geräuschen, die das Sofa machte, als er aufstand. Tja. Sie waren ja schließlich auch miteinander alt geworden.
Der VW Käfer mit Getriebeschaden war verstummt. Stattdessen war jetzt ein leises „Oh-oh-oh!“ zu hören. Herr Wellenbrink stieg in seine Cordpantoffeln. „Bleib liegen“, sagte er. „Das kommt davon, wenn man zuviel Schlehenlikör trinkt. Ich mach dir ein Katerfrühstück.“
Nun war auch das „Oh-oh-oh“ verstummt. Ein langes Ächzen erklang, dann drehte Gnorm sich um und blinzelte mit verschwommenem Blick zu Herrn Wellenbrink hoch. „Neiiiiiin!“ jammerte er und zog sich die Decke über den Kopf.
„Jammern nützt nichts. Es ist, wie es ist. Magst du Hering?“
„Nein!“ kam es dumpf unter der Decke hervor.
„Nicht? Schade. Dann hab ich nur noch Schweinskopfsülze. Mit Schwarzbrot?“
„Verdammte Beilhäcksel! Du hast mich gesehen!“
„Das kann man wohl sagen“, erwiderte Herr Wellenbrink mit Blick auf Gnorms Füße, die unter der Decke hervorguckten.
„Aber du darfst mich nicht sehen!“
„Das mag ja sein, aber dafür ist es etwas zu spät, oder?“
„Oh du liebe Elfengrütze! Was mach ich denn jetzt?“ jammerte Gnorm unter der Decke.
„Keine Ahnung. In Elfendingen kenne ich mich nicht aus. Ich schlage vor, wir frühstücken erst mal. Mit Kaffee sieht alles besser aus.“
„Kaffee?“ Die Decke senkte sich bis knapp unter Gnorms Augen.
„Filterkaffee. Schwarz?“
„Mit Milch. Und Zucker!“
„Gut, gut.“ Herr Wellenbrink wickelte sich in seinen Morgenmantel und schlurfte in die Küche. Zehn Minuten später duftete es nach frischem Kaffee, der Tisch war für zwei gedeckt, und in der Pfanne auf dem Herd brutzelten ein paar Spiegeleier. Während Herr Wellenbrink die Eier in der Pfanne hin und her schob, sah er aus dem Augenwinkel, wie Gnorm sich durch die Tür schob. „Willst du auf dem Stuhl sitzen?“
„Und wie bitte soll das gehen?“ Gnorm sah mit verschränkten Armen zu ihm auf.
Herr Wellenbrink zeigte wortlos auf den großen Topf, den er umgedreht auf den Stuhl gestellt hatte. Obendrauf lag ein Topflappen.
Gnorm schnaufte. „Hmpf.“
„Oder der Tisch.“ Herr Wellenbrink winkte einladend mit dem Pfannenwender in Richtung Tischplatte. „Willst du ein oder zwei Eier?“
Gnorm schnaufte erneut, dann kletterte er am Tischbein hinauf und hangelte sich auf den Tisch. „Zwei.“ Er sah sich kurz um und ließ sich dann neben einem der Teller nieder.
„Bitteschön. Kaffee kommt.“ Herr Wellenbrink verteilte die Eier, goß Kaffee ein, für sich schwarz, für Gnorm mit Milch und zwei Stück Zucker, dann setzte er sich.
„Noch eins.“ Gnorm sah ihn auffordernd an.
„Drei Stück Zucker? Ihr Wichtel habt wohl keine Diabetesprobleme, was?“
„Dia-was?“
„Ach, vergiß es. Guten Appetit.“
Sie aßen schweigend. Gnorm schüttete Unmengen Kaffee in sich hinein, und Herr Wellenbrink fragte sich, wo er das alles ließ. Rein anatomisch waren solche Mengen bei einem so kleinen Mann gar nicht möglich, aber anscheinend lagen die Dinge hier anders als er es gewohnt war. Schließlich waren alle Eier gegessen, der Kaffee ausgetrunken und auch die Schweinskopfsülze hatte erheblich abgenommen. Herr Wellenbrink lehnte sich zurück. „So“, sagte er, „jetzt zum Geschäftlichen. Was wolltest du eigentlich in meiner Wohnung?“
Gnorm lehnte sich an den Toaster und rülpste zart. „Kann ich nicht sagen. Geschäftsgeheimnis.“
„Aha. Aber du weisst schon, dass du gerade meinen Kaffee getrunken und in meinem Sessel geschlafen hast, oder?“
„Jaaa. Schon. Der Kaffee war auch ok. Obwohl du ganz schön geizig mit dem Zucker warst.“
Herr Wellenbrink atmete tief durch. Er versuchte es anders. „Wolltest du mich ausspionieren? Oder irgendwas stehlen?“
Gnorm sprang entrüstet auf. „Stehlen? Ich? Du spinnst wohl, was? Wichtel stehlen nicht! Nie! Vielleicht borgen sie sich ab und zu was, aber nur, wenn es nicht anders geht! Und sie bringen es zurück! Und was heißt ausspionieren? Wenn wir euch Weihnachtsignoranten irgendwie auf den Weg zurückbringen sollen, müssen wir doch wohl Bescheid wissen, oder?“ Er sah Herrn Wellenbrink wütend an und ließ die Arme sinken, als er dessen feines Lächeln sah. „Oh. Du bist gut. Nicht übel. Trotzdem ist es ein Geschäftsgeheimnis.“
„Jaja.“ Herr Wellenbrink winkte ab. „Behalt deine Geheimnisse. Lass uns über die Zukunft sprechen. Was machen wir jetzt?“
Gnorm zuckte mit den Achseln. „Keine Ahnung. Ich hab noch nie von einem Wichtel gehört, der bei einem Menschen übernachtet und mit ihm gefrühstückt hat.“
„Vermisst dich denn niemand?“
Gnorms Mundwinkel sanken herab. „Nein.“
„Oh.“ Herr Wellenbrink wartete einen Moment, dann sagte er: „Mich auch nicht.“ Sie sahen sich an, und etwas geschah in diesem Moment, hier, am Küchentisch. Herr Wellenbrink zögerte noch ein paar Sekunden, dann preschte er entschlossen vor. „Du hast doch bestimmt noch mehr, äh, Missionen, oder?“
Gnorm zuckte mit den Achseln. „Nein.“
„Nein?“
„Nein. Hab ich doch gestern schon gesagt. Du bist meine letzte Chance. Wenn es mit dir nicht klappt, werde ich in Rente geschickt.“
„Oh. Und… was bedeutet das?“
„Ich komme in den Innendienst.“ In Gnorms Gesicht zuckte es. Wie auch immer der Innendienst aussehen mochte, Gnorm fand den Gedanken daran sichtlich abstossend.
„Ok. Naja, ich meine, wir könnten ja versuchen, dich nicht scheitern zu lassen. Oder?“ Herr Wellenbrink bewegte sich auf unsicherem Boden, aber das nahm er in Kauf. Er hatte überhaupt keine Lust, wieder in sein altes, viel zu stilles Leben zurückzukehren. „Was hattest du denn vor? Soll ich Weihnachtskarten schreiben? Oder Kekse backen?“ Es schauderte ihn. Kekse backen! Ein grauenvoller Gedanke. Aber wenn es half, bitteschön. Dann würde er eben Kekse backen.
Gnorm verzog das Gesicht. „Das ist es ja. Es gab keinen Plan. Wir haben schon alles ausprobiert, und bei dir hat nichts gewirkt. Ich hatte nur den Auftrag, in deine Wohnung zu gehen und dann… zu sehen, was passiert. Ich meine, was ist das denn für ein Auftrag!“ Er redete sich in Rage. „Zu sehen, was passiert! Jetzt werden sie schön dumm aus der Wäsche gucken, die Sesselpupser, jetzt ist nämlich ´ne ganze Menge passiert, Sichtkontakt, Gesprächsaufnahme, Mahlzeitenteilung, herrje!“ Er ließ den Kopf sinken, und Herr Wellenbrink bekam Mitleid mit dem kleinen Mann.
„Nicht aufgeben! Wir finden schon eine Möglichkeit, du wirst sehen.“
„Echt?“
„Klar.“
Gnorm sah ihn an und Herr Wellenbrink war sich fast sicher, das Gnorm gerade versuchte zu lächeln, aber nicht wusste, wie das ging. Du liebe Güte. Er selber war ja auch nicht einfach, aber dieser Wichtel war wirklich ein harter Brocken. Das würde kein Zuckerschlecken werden.
„Wenn wir jetzt schon… zusammenarbeiten… oder sowas… kann ich dann noch Kaffee haben? Mit Zucker?“ Gnorm sah ihn erwartungsvoll an. Herr Wellenbrink nickte langsam. Er würde einkaufen gehen müssen. Vor seinem üblichen Einkaufstag. Der Zucker war auch fast alle. Den letzten hatte seine Frau gekauft. Wo bekam man eigentlich Zucker her?
Der Tag versprach interessant zu werden.

14. Dezember

Samstag! Hurra! Aufstehen, wenn es (fast) hell ist und nicht in rabenschwarzer Nacht. Heute ist mir irgendwie adventlich zumute, keine Ahnung, warum, aber Kerzen anzünden fühlt sich heute besonders gut an. Adventskalendertechnisch ist heute die Nr. 14 dran.

So ein hübsches Päckchen! Meine Engelchen mögen es auch, wie man sieht. Und was ist drin?

Oh-oh! Das sieht aber guuut aus… Moment. Da ist noch was drunter, irgendetwas geschriebenes…

Kokos! Und noch drei andere Geschmacksrichtungen!

Meine Güte. Ich habe zarte Vorahnungen, was es heute nachmittag zum Tee geben wird. Die sehen ja perfekt aus… wenn ich Pralinen selber mache, erinnern sie immer eher an kleine Schokounfälle… 🙂
Ach so: Was in den anderen drin ist? Ein paar Geheimnisse muss es ja geben… 🙂

13. Dezember

Brrrr. Heute morgen war es eiskalt, der Fußboden fühlte sich an, als ob er einen kleinen Ausflug zum Nordpol gemacht hätte. Eigentlich ganz schön, am 13. Dezember darf es ruhig auch mal kalt sein anstatt frühlingshaft nass. Passend dazu gab es heute ein tannengrünes Päckchen, schon wieder ein leichtes, flaches. Jedesmal vermute ich Karten, und bis auf einmal habe ich mich bisher jedesmal getäuscht. Meine Engelchen kichern schon über mich. Ts-ts-ts.

Ok, und was war drin in dem leichten, flachen, eventuell Karten enthaltenden Päckchen???

Ein Tannenbäumchen! Mit Herzen! Selbstgenäht!! Und zum Aufhängen! Wie schön. Ich glaube, dieses Jahr habe ich noch nicht meine Hochachtung erwähnt, die ich beim Gedanken an Menschen habe, die vierundzwanzigmal etwas kleines basteln, oder? Das sei hiermit nachgeholt. Vierundzwanzigmal nähen, dann alles mit Watte füllen… wow.
Ich glaube, das kommt mit ins Büro, das Tännchen. 🙂

Adventsmarmelade

Frau Müller hat für sowas keine Zeit. Das ist ja nett gemeint, aber mal ernsthaft: Wer braucht denn dieses ganze Weihnachtsgedöns? Marmelade gibt es wie Sand am Meer, eine ganze Supermarktregalwand ist voll damit, sie kann sich jede nur denkbare Sorte dort kaufen, und wenn sie wollte, würde sie das auch tun.
Überhaupt, dieses Lamettagetue: Die Leute machen sich was vor. Wenn man es nüchtern betrachtet, ist der zwölfte Monat dazu da, Buchhandlungen und Spielwarengeschäfte über den Rest des Jahres zu bringen und Restaurantbesitzer jubeln und frohlocken zu lassen. Und am Ende steht der Weihnachtsbaum doch nur entnadelt im Wohnzimmer und nichts hat sich geändert, nur das Konto ist leichter als im Monat zuvor.
Frau Müller sieht das Marmeladenglas prüfend an. Vielleicht kann sie es weiter verschenken? Sie runzelt die Stirn. Lieber nicht. Wer weiß, wer noch alles so eins bekommen hat. Ganz hinten im Schrank ist noch eine Lücke, da schiebt sie es fürs erste hinein. Sie bleibt lieber bei ihrer Stammmarke, Erdbeer, wie schon seit zwanzig Jahren. Sie hat viel zu viel zu tun, um sich mit überflüssigem Kram zu befassen, so nett gemeint er auch sein mag. Nett sein bringt nichts voran, das hat sie schon vor langer Zeit gelernt, was zählt, sind abgeschlossene Geschäfte. Umsatz. Mit diesen Gedanken putzt Frau Müller sich energisch die Zähne, zieht die Bettsocken an und sinkt müde ins Bett.

Sie träumt einen Traum.

Morgens setzt sie sich auf, zieht sich an und will Kaffee kochen, aber die Dose mit dem Pulver ist leer, der Vorratsschrank ebenfalls. Ärgerlich reisst sie die Kühlschranktür auf, um sich wenigstens das tägliche Erdbeermarmeladenbrot zu machen und starrt verständnislos in die Fächer. Es gibt Erdbeermarmelade. Und sonst nichts. Keine Eier, keine Butter, keinen Käse. Nur Erdbeermarmelade.
Voll böser Vorahnungen wirft sie die Kühlschranktür wieder zu und durchsucht alle Schränke und Schubladen. Sie findet Erdbeermarmelade in Dosen, Schalen und Tupperbehältern. Sonst nichts.
Verwirrt macht Frau Müller sich auf zum Supermarkt, um dort neue Lebensmittel einzukaufen. Dass sie vergessen hat, Straßenschuhe anzuziehen und in Hausschuhen los läuft, ist an diesem Morgen schon fast nebensächlich. Als sie die ersten Menschen mit Einkaufswagen sieht, beginnt sie zu ahnen, dass etwas ganz und gar nicht stimmt. Und richtig: Alle Regale, die Tiefkühltruhen: Voll mit Erdbeermarmelade. Immerhin, es gibt mehr Sorten als bei ihr zuhause, püriert, mit Stückchen oder als Gelee, aber: Ausschließlich Erdbeeren. Sie läuft durch die Regale und kann es nicht fassen. Die übrigen Kunden sehen gelangweilt oder geschäftig aus, wie man eben aussieht, wenn man seinen Wocheneinkauf erledigt, selbst wenn der ausschließlich aus Erdbeermarmelade besteht.
Frau Müller traut sich nicht, jemanden auf die seltsame Einheitsnahrung anzusprechen, niemand hier sieht irritiert aus, und schlussendlich greift sie sich irgendein Glas aus den Regalen, es ist ja eh egal, es gibt nur ein Produkt, und rennt danach fast ins Büro, immer noch in Hausschuhen. Wenigstens ihren Kollegen müsste doch irgendetwas aufgefallen sein!
Als sie das Büro betritt, löffelt der Pförtner geistesabwesend Erdbeermarmelade, während er in der Zeitung blättert und sie durchwinkt, und ihr Kollege trinkt Erdbeerpüree anstatt des üblichen Kaffees.
Frau Müller beschließt zu schweigen. Irgendetwas muss sie essen, also zwingt sie mit Mühe ein paar Löffel der roten Masse hinunter und unterdrückt schaudernd ein Würgen. Das kann doch wohl alles nicht wahr sein!
Mittags versucht sie es voller Hoffnung beim Imbisswagen gegenüber. Anstatt mit Salat sind die flachen Bleche in der Auslage mit Marmelade gefüllt, und aus der Friteuse dampft es heiß und fruchtig süß. Frittierte Erdbeermarmeladenklümpchen sind im Angebot.

Schweißgebadet schreckt Frau Müller hoch. Ihr Wecker klingelt. Schwer atmend sinkt sie wieder zurück ins Kissen. Was für ein schrecklicher Traum!
In der Küche greift sie zögernd zur Kühlschranktür. Was, wenn… aber alles ist so, wie es sein soll: Eier, Butter und Käse sind da, und rechts in der Mitte steht wie immer die Erdbeermarmelade. Frau Müller sieht sie kritisch an. Ihr Magen zieht sich reflexartig zusammen beim Gedanken an Frühstück mit Erdbeeren. Nein. Heute nicht. Stattdessen angelt sie aus der hinteren Ecke des Schranks das geschenkte Glas und beäugt misstrauisch das Etikett. Apfel-Birne-Feige. Nun gut. Besser als Erdbeeren auf jeden Fall. Und dann ist sie gar nicht so übel, die Adventsmarmelade, Birnen- und Apfelaroma mischen sich mit Zimt und einem herben, nicht zu identifizierenden Duft, und ab und zu knirscht ein Feigenkorn zwischen den Zähnen.
Frau Müller ertappt sich dabei, wie sie mit dem Mund voller Adventsmarmelade darüber nachdenkt, wann sie das letzte Mal selber gekocht hat. Sie kann sich nicht erinnern.
Ihr letzter Urlaub ist auch schon sehr lange her.
Vielleicht sollte sie sich heute einfach mal frei nehmen.
Warum eigentlich nicht?

Aus adventlichen Gründen erneut gebloggt. Erstveröffentlichung im Dezember 2017 🙂 .

12. Dezember

Halbzeit! Schon. Das ging schnell. Die Zwölf heute ist wieder ganz flach, aber die kleine Gelbe kann sich noch nicht von der gestrigen Schneeflocke trennen, deswegen spielt sie heute nicht mit und macht auch kein Gewichtheben.

Obwohl das spielend möglich gewesen wäre! Das Päckchen ist wieder ganz leicht.

Hülle Nr. 1 ist weg und mit dramatischer Hintergrundbeleuchtung kommt dramatisches zum Vorschein!

Ich glaube, meine Adventsbegleiter bekommen heute Zuwachs! 🙂

Ta-daa! Ein Schokoengel. Der wird mich heute begleiten und irgendwann den Tag versüßen.

11. Dezember

Mammamia. Heute morgen bin ich in Gang gekommen wie ein Ford-T mit Kurbelantrieb. Bloß hat niemand an der Kurbel gedreht. Meine Adventsbegleiter dagegen sind morgens immer unheimlich gut gelaunt. Gruselig. Mit letzter Kraft bin ich also heute morgen zum Adventskalender gewankt um das heutige Päckchen zu suchen. Da ist es:

Puh. Ich schaffe es kaum, die Tasse zu heben, das Engelchen stemmt mal eben ein Päckchen, das dreimal so groß ist wie es selbst. Sieht aus wie eine Karte. Oder?

Nein! Es ist eine Schneeflocke! Also ganz leicht. Kein Wunder, dass die kleine Gelbe das heben konnte! Einen Text gab es auch noch dazu.

Nach Schneeflocken sieht es draußen definitiv nicht aus, eher nach sehr viel Naß. Aber ein bisschen geschmeidiger läuft mein Motor jetzt doch. Auf in den Tag!