24. Dezember, Heiligabend, 24. Päckchen (und das 25. Päckchen natürlich auch!)

Heute ist Heiligabend. Als ich meinen Baum vorgestern aufstellen wollte, ging der Tannenbaumständer kaputt. Ich bin dann wild durch die Gegend gefahren, um einen neuen zu bekommen, denn Weihnachten ohne Baum – nein. Nach erfolgreichem Kauf (hurra!) gab es dann gestern eine Stelle am Baum, die sich nicht schmücken ließ, da war eine kleine Gegend zwischen dem zweiten Ast von unten, gleich neben dem dritten Ast links, die ließ sich nicht hübsch machen.

Und da habe ich beschlossen, es muss auch nicht alles perfekt sein. Ist es sonst ja auch nicht. Warum also heute? Die Stelle bleibt, wie sie ist. Sie erinnert mich daran, dass ich Perfektionist bin, die Perfektion nie erreiche und das Leben trotzdem schön ist. Der ganze Baum hängt voller wunderbarer, alter Christbaumkugeln, die Lichter leuchten und ein paar Geschenke von lieben Leuten hängen auch in den Ästen. Und die nicht perfekte Stelle ist auch da. So soll es sein.

Das heutige Päckchen ist sehr hübsch verpackt und ich habe auf Marmelade getippt und komplett falsch gelegen:

Ich hatte noch nie eine eigene Krippe – jetzt schon! Und sie bleibt in meiner Küche auf dem Esstisch stehen, damit ich sie immer im Blick habe. So schön. Vielen Dank!

Ein 25. Päckchen gab es auch noch, jede Teilnehmerin hat ihr eigenes für das fünfundzwanzigste eingetauscht, und meins war schon am 3. Dezember dran. Da konnte ich es natürlich noch nicht zeigen – aber jetzt:

Gefilzte Weihnachtsanhänger! Die hier hat mir ganz besonders gut gefallen:

Vielen Dank an alle Frauen, die an diesem ganz besonderen Adventskalender teilgenommen haben, ihr habt mir die Adventszeit dieses Jahr zu etwas Wunderbarem gemacht. Ich wünsche allen und auch allen anderen Lesern hier fröhliche Weihnachten!

23. Dezember, 23. Päckchen

Heute ist Samstag. Und ich habe frei. Hurra!!! Endlich mal Zeit für das vorletzte Päckchen, die Nr. 23. So sieht es aus:

Sehr hübsch. Und was ist drin?

Eine kleine Anleitung zum sich daran Erinnern, dass ich geliebt bin und so gemeint war, wie ich jetzt bin, mit allem Drum und Dran. Und eine Aufmunterung, mit meinem Schöpfer zu reden, nicht, weil Weihnachten ist, sondern gerade an Weihnachten…

22. Dezember, 22. Päckchen

Das letzte Mal früh aufstehen, wenn alles noch finster ist. Heute morgen standen auf dem gesamten Bahnsteig (und der ist nicht kurz!) sechs einsame Frühaufsteher. Dafür war es in der Bahn dann aber auch schön ruhig, es gab jeden möglichen Wunschplatz und kein Zeitungsgeraschel. Schön. Und erleuchtete Fenster. Auch schön. Davor aber gab es Päckchen Nr. 22, das vor-vorletzte. So sah es aus:

Und das war drin:

Gerade eben habe ich sie verspeist, und sie waren köstlich! Gern mehr davon… 🙂

Heute morgen gab es noch eine Entdeckung, für den Inhalt aus Päckchen Nr. 16 hatte ich heute etwas mehr Zeit, und siehe da: Ein verstecktes Geheimnis kam zum Vorschein:

Wie schön. Das habe ich mich heute bemüht, zu tun, und das war wirklich schön: Ein Kollege hatte heute seinen letzten Tag und wollte auf gar keinen Fall eine Abschiedsfeier mit Reden und offiziellem Teil. Und gesammelt werden sollte auch nicht für ihn. Nun ja. Das habe ich natürlich nicht beachtet, trotzdem gesammelt, ein paar Kollegen zusammengetrommelt, die mit ihm zusammengearbeitet haben, Sekt und O-Saft kühl gestellt, Gläser bereit gehalten und dann haben wir ihn in seiner Werkstatt überrumpelt. Er war ein bißchen gestresst, sehr emotional und sehr gerührt, und dann hat er alle umarmt und gedrückt als letzte Tat vor seinem Ruhestand. Licht sein ist manchmal gar nicht so schwer.

21. Dezember, 21. Päckchen

Noch zweimal aufstehen und zur Arbeit, dann beginnt der Urlaub. Heute morgen ist es ein Päckchen, bei dem ich mich auch schon seit vielen Tagen frage: Was ist da drin?? Auch das Verpackungsdesign ist außergewöhnlich.

Uuuuuund – es ist eine Badekugel! Sehr schön, und es duftet gut. Ein kleines Problem habe ich noch – die fehlende Badewanne, aber das lässt sich lösen… 🙂

20. Dezember, 20. Päckchen

Heute gibt es ein flaches, leichtes, hübsch verpacktes Päckchen.

Es sieht nett aus. Was da wohl drin sein mag? Das frage ich mich schon seit 20 Tagen. Heute ist es soweit!

Oh! Es ist eine Anleitung, was man sich an Weihnachten und zu Neujahr alles fragen kann: Will ich das Fest weiterhin so feiern wie bisher? Was ist gut, was könnte ich ändern? Wie war das letzte Jahr? Was hat mich geprägt? Was möchte ich wiederholen, was vermeiden? Mit diesem knallroten Blatt kann man eine Menge Zeit verbringen. Dazu den Stern betrachten (rot) und an der Zuckerstange (rot-weiß) knabbern…. hm, ja, das hört sich gut an (dieses Päckchen ist farblich konsequent durchgestaltet 🙂 ).

19. Dezember, 19. Päckchen

Herrje. Wir nähern uns langsam dem Ende. Das geht ja gar nicht. Ich hab jetzt schon Abschiedsschmerz. Snief.

Aber vorher haben wir noch das nächste Päckchen, ein langes, hohes, schweres heute. Sieht sehr vielversprechend aus!

Und was ist drin??

Wow. Wie cool ist das denn. Moment, da ist noch ein Zettelchen dabei:

Schokolade für die Seele, noch warm vom Blech. Ja, genau das mache ich – aufbewahren für schlechte Tage, an denen Plätzchen die einzige Rettung sind…

18. Dezember, 18. Päckchen

Montag. Schon wieder. Uff. Montags scheint es immer viel früher als sonst zu sein, wenn der Wecker klingelt. Naja, was solls, hilft ja nix. Immerhin gibt es ja das 18. Päckchen, das heute in Form eines großen Briefumschlags auftritt.

Wir haben einen neuen Mitbewohner! Ein kleines, türkises Wollknäuel betritt meine Küche, und kann seine Herkunft nicht leugnen: Flügel? Kegelrock? Türkis? Eindeutig ein Bewohner des Planeten Pluto, mit friedlichen, weihnachtlichen Grüßen, ganz klar  🙂 .