ABC-Darium der wichtigen Alltagsdinge – X, Y und Z

X wie Xenia:

Die böse Schwester in der Märchenbraut-Serie. Ich konnte sie nicht leiden, echt nicht, aber sie hat die ganze Sache erst spannend gemacht. Ohne sie wäre die Geschichte in Folge 1 auserzählt gewesen.

Y wie Yellow Press:

Faszinierend und abstossend zugleich.

Z wie Zeppelin:

Zeppeline sind Sehnsuchtsmaschinen, ein Gruß aus einem Paralleluniversum, in dem es viel mehr Messingzahnräder und Dampfmaschinen gibt als bei uns. Manchmal (aber nur manchmal) würde ich gern dort leben.

Und damit ist es hinöber, das A-B-C-Gestöber! 🙂

ABC-Darium der wichtigen Alltagsdinge – U, V und W

U wie Urmel aus dem Eis:

Die liebenswertesten Sprechbesonderheiten, die ich je gelesen habe, und die begehrenswerteste Insel der Welt. Wer möchte nicht seine eigene Mupfel am Rande des Meeres, in der man in Ruhe seine melancholischen Seegedichte singt…

V wie verrückt:

Ich bin an manchen Stellen auch verrückt. Wenn ich so überlege, bin ich das ganz gern.

W wie Waldemar:

Ein Name, den ich gerne noch irgendwie verwenden möchte. Der oder das, das Waldemar heißt, existiert da draußen schon. Wir haben uns nur noch nicht gefunden.

Viele, viele Waldemars?

ABC-Darium der wichtigen Alltagsdinge – R, S und T

R wie Rumpelkammer:

Oh du geheimnisvoller Raum voller Möglichkeiten und Wunder!
Hätte ich dich doch bloß nicht aufgeräumt.

S wie Sensibelchen:

Bin ich. Immer und überall und ich hätte es sehr gerne, dass alle Rücksicht nehmen und auf Zehenspitzen laufen. Blöd nur, wenn ich sie dabei mit großem Gepolter in Grund und Boden schubse wie der Elefant im Porzellanladen.

T wie Tanja:

Das bin ich! Ta-daa! 🙂

ABC-Darium der wichtigen Alltagsdinge – O, P und Q

O wie Oh Gott:

Möchte ich nicht nutzen, den Ausruf, tue ich aber (und allein wegen des kleinen „Ups!“-Moments, in dem an den Chef denke, ohne es geplant zu haben, mag ich es doch).

P wie Pause:

Ich liebe Pausen. Die kleine Tee-Zieh-Minute, WC-Pausen, große Pausen, Mittagspausen (da muss ich mich manchmal zwingen, sie zu machen), Urlaubspausen, einfach alle. Allerdings neigen sie dazu, wie Flubber wegzuglitschen, wenn man nicht aufpasst. Sie sind elastisch wie Meeresalgen und man weiß nie, wie lang eine Pause nun wirklich war: 20.000 Kilometer Gedankenpfade oder nur ein Seitenumblättern im Buch.

Q wie Querulant:

Wäre ich gern öfter.

 

ABC-Darium der wichtigen Alltagsdinge – L, M und N

L wie Likör:

Mein selbstgemachter Quittenlikör macht die Zunge rund, wärmt den Magen, schnippst ein Kichern in die Hirnwindungen und duftet nach Spätsommer. Her damit!

M wie Magie:

Das Leben ist magisch. Man muss nur hingucken.

N wie Nutella:

Dieses schlimme, schlimme Zeug weiß ganz genau, was es kann, und steht im Supermarkt so selbstherrlich im Regal, dass ich schon deswegen jeglichen Kontakt vermeiden sollte. Tja. Was soll ich sagen.

 

ABC-Darium der wichtigen Alltagsdinge – I, J und K

I wie Idee:

Ideen gibt´s wie Sand am Meer. Manchmal gibt es ein Geschachere darum, wer als erstes die Idee hatte. Das finde ich immer ein bisschen seltsam. Manchmal aber auch nicht. Vermutlich kommt es darauf an, wie wichtig einem die Idee ist. Dabei braucht eine Idee meist viel Arbeit und Einsatz, damit sie glänzt, das macht man sowieso selten allein. Und wenn man mal kurz überlegt: Waren die meisten Ideen nicht irgendwann schon mal da?

J wie Juchu!:

Ein Wort, das für mich äusserste Freude und Begeisterung ausdrückt. Es wird zu selten verwendet, ich arbeite ständig daran, das zu ändern.

K wie Krach:

Ich hasse Krach. Echt jetzt. Sinnlose, laute Geräusche braucht kein Mensch, und Tier sowieso nicht. Außer Wolfsgeheul, aber das ist auch nicht sinnlos. Glaube ich. 🙂 Abgesehen davon könnte man den Krach sofort ausrotten, ich wäre dabei.

ABC-Darium der wichtigen Alltagsdinge – G und H

G wie Gabe:

Herrschaftszeiten, was hat mich dieser Begriff früher aus dem Konzept gebracht, mich in Frage gestellt, wie sehr wollte ich ANDERE Gaben als die, die ich nun mal habe, und wie unglücklich hat es mich gemacht, zu wissen, ich habe sie nicht und werde sie nie haben. Gabe. Eigentlich ein schönes Wort, wenn es nur nicht so mit dem Nichtvorhandenen herumspielen würde, sobald man es ausspricht.

H wie Harke:

Wenn ich eine Harke sehe, bin ich sofort in meiner Kindheit, in der die Sandstreifen an der Straße von alten, schwarzgekleideten Herrschaften fein säuberlich geharkt wurden und man nicht auf die schnurgeraden Sandreihen treten durfte, damit das Muster nicht zerstört wurde. Also, zumindest nicht sofort. Wenn schon jemand anderes darüber gelaufen war und Hunde- oder Katzenpfoten zu sehen waren, durfte man irgendwie doch. Katzen schienen immer eine besondere Vorliebe dafür zu haben, über frisch geharkten Sand zu laufen. Spuren im geharkten Sand, das hat etwas schon fast Verlorenes. Eine Spur Sehnsucht liegt darin.

… to be continued.

ABC-Darium der wichtigen Alltagsdinge – D, E und F

D wie Deppen-Bindestrich:

Ich liebe den Deppen-Bindestrich – und je mehr er mir madig gemacht wird, desto mehr setze ich ihn ein. Hier – woanders – morgen – übermorgen.

E wie Engel:

Ich habe keinerlei Ahnung, ob es sie gibt und ich habe noch nie einen gesehen. Aber trotzdem sind sie langmütig und geduldig und ich darf mich ihrer bedienen als großartige Interpretationsfläche für Menschliches aller Art.

F wie Fantasie:

Natürlich ist alles fantasievolle rein subjektiv, keine Frage. Aber fandest du nicht auch, dass das blaue Einhorn, das da gerade vorbei lief, eine schrecklich unmoderne, karierte Hose trug?

… to be continued.

ABC-Darium der wichtigen Alltagsdinge – A, B und C

A wie Arche Noah:

Hier wird gesammelt, was ein bisschen länger überleben soll: Postkarten. Kleine Blumen. Abgebrannte Wunderkerzen. Eintrittskarten. Zerknitterte Fotos. Von Zeit zu Zeit muss ich leider alles aus dem sicheren Schiff werfen, um Platz für Nachrückendes zu schaffen.

B wie Bücher:

Mehrzahl, „DIE“, ist wichtig. Bücher sind sehr treue, sehr gute Freunde, stets bereit und überwiegend anspruchlos. Nur ein bisschen Konzentration und Zeit und ab geht die Post!

C wie Chemie:

Absolut überlebensnotwendig in Beziehungen aller Arten. Die Chemie muss stimmen, sonst kommt es zu Katastrophen aller Arten: Stinkbombenabwürfe. Frustexplosionen. Stimmungsvergiftungen.

… to be continued.

Alles gern gelesene Bücher. Obwohl – Hektors Reise war nicht so meins.

 

 

Awesome Blogger Award II

Teil II: Hier die Fragen von Linda:

Wann hast Du angefangen zu schreiben und warum?
In der Schule. Ich habe Aufsätze immer gemocht, wenn ich sie frei schreiben durfte. Zuhause habe ich dann meine ersten Geschichten geschrieben (und selbst illustriert! Ja-haaa, da durfte ich das noch und wurde sogar dafür gelobt 🙂 .)

Wo würdest Du am liebsten leben, wenn du könntest?
Hier. Aber ein kleines Häuschen irgendwo am Strand als Feriendomizil wäre auch nett. Ziemlich nett sogar.

Bist du mit Du mit deinem Beruf/ Studium/ Leben glücklich oder würdest Du etwas anders machen wollen?
Mein Beruf ist eigentlich schön, nur im Moment zu anstrengend. Es bleibt nicht viel Platz für Leben daneben übrig, das ist nicht so schön. Ganz früher wäre ich gern Goldschmiedin geworden oder Restauratorin, aber das ist leider nichts geworden.

Was ist Dein Lieblingsbuch? Wieso?
Es gibt mehrere. Besonders geprägt hat mich die Herr der Ringe Trilogie. Wenn man so etwas als erste Fantasy Erfahrung liest, mit diesen unglaublichen Welten, Figuren und Handlungen, tja, da hat es alles andere danach schwer.

Ein Haus am See oder eine Villa am Strand?
Och, ich würde beides nehmen… immer abwechselnd, bitte!

Hast Du eine Sammelleidenschaft? Wenn ja, was sagen Deine Freunde und Familie darüber? Wissen sie es überhaupt? 😀
Habe ich nicht. Ich entsorge ziemlich gern. Vielleicht Bücher, aber da verlässt auch vieles meine Wohnung wieder.

Bist Du ein Einzelgänger oder ein Rudeltier?
Das kommt darauf an. Ich bin gern allein, aber die besten Erlebnisse finden in Gruppen statt. Und gemeinsam kann man größere Dinge tun und anschieben. Also beides, je nach Bedarf.

Welche Musik hörst Du am liebsten und wie beeinflusst diese deinen Alltag?
Ich mag es gern abwechslungsreich. Bis auf Heavy Metal, Techno und Schlager höre ich eigentlich alles. Orchesterklassik liebe ich live. Blues und Jazz ist toll, allerdings kein Freejazz, der überfordert mich. Songwritermusik ist wunderbar. Und ob man es glaubt oder nicht, ich hatte mal eine kurze Bollywoodmusikphase 🙂 . Die ist allerdings vorbei.

Was ist Deine größte Inspirationsquelle?
Menschen. Und der Wald.

Was ist Dein Lieblingsessen? Verbindest Du damit Kindheitserinnerungen?
Frikassee. Oh ja, viele Kindheitserinnerungen. Das ist ein Trösteessen in schwierigen Lebenssituationen.

Vielen Dank für alle Fragen!