18. Advent

Heute gab es ein ausgesprochen niedliches Päckchen, wie ich finde. Diese kleinen Wichtel gibt es auch auf Geschenkpapier, und ich habe schon ersthaft überlegt, ob ich Ausschnitte davon als Weihnachtspostkarten verwende…

Und nicht nur die Vorderseite sah sehr ansprechend aus, auf der Rückseite gab es auch noch ein kleines funkelndes Highlight:

Und was war drin?

Erbeer-Aperol-Konfitüre, und damit wurde mir ein kleiner persönlicher Wunsch erfüllt: In so einem Adventskalender MUSS ein Gelee oder eine Marmelade sein, ich meine, das geht doch einfach nicht ohne! Wie soll ich die Adventszeit überstehen ohne Adventsmarmelade??? Jetzt kann´s losgehen! Und ich hoffe auf einen hohen Aperol-Gehalt, da startet der Morgen doch viel beschwingter, hicks!

Wer heute außerdem noch lesen möchte, warum man auf jeden Fall einen Weihnachtsbaum haben sollte, kann das bei Welt aus Tinte und Papier tun!

17. Advent

Heute morgen gab es ein langes, dünnes Päckchen, und scheinbar war es draußen besonders dunkel und ungemütlich, denn meine Kamera hat beschlossen, den Rotanteil im ersten Bild drastisch zu erhöhen. Sieht eigentlich ganz hübsch aus,  vielleicht sollte ich meine Küche mal neu streichen…

Und was war drin?

Weihnachtsglück!

In Form von Bratapfelgewürz! Hah! Ich weiß, ich weiß, Bratäpfel sind sehr schön und sehr lecker und so weiter und so fort, aber ich werde dieses kostbare Gewürz nicht daran verschwenden! Ich werde es mit Genuß über meinen Applecrumble streuen, oder in den heißen Rotwein tun, oder (wenn ich ganz dringend Adventsmomente brauche) ein Ideechen davon auf meinem morgendlichen Marmeladentoast verteilen… und mir fallen bestimmt noch mehr Einsatzgebiete ein. Sorry, all ihr Bratäpfel da draußen, ich kann nicht anders…

Und wenn jemand heute noch etwas sehr ans Herz gehendes lesen möchte, kann er das auf Sakuyasblog tun!

16. Advent

Heute morgen gab es noch im Halbdunkeln ein knallrotes Päckchen, wieder sehr leicht, mit völlig undefinierbarem Inhalt. Manchmal kann man ja schon beim Hochheben etwas erfühlen, aber hier: Fehlanzeige.

Ein höchst filigraner Weihnachtsmann und etwas weniger filigranes Tesafilm hielten das ganze verschlossen, hatten aber auch vereint gegen mich keine Chance.

Aha. Bohnen in einem Säckchen. Das Engelchen sah genauso verwirrt aus wie ich, aber da gab es ja ZWEI Säckchen…

Und auf einmal war das heute schon wieder ein geniales Päckchen!

Auf dem roten Zettel steht die Erklärung für die Bohnen, und auf einmal sind sie die schönsten Bohnen der Welt… wer mehr wissen will, lese entweder mit einer Lupe die Geschichte auf dem Zettel oder füge bei Google „Bohne, Glück, weise Frau“ ein. Manchmal ist das hier halt ein Aktions-Blog. 🙂

15. Advent

Heute gab es ein sehr dünnes Päckchen. Slim Size, sozusagen.

Es war die Nummer 15, und von vorne sieht sie so aus:

Ein Brief? Für mich?

Ja! Vier Seiten! V-I-E-R! Whow. Lasst mich überlegen, wann habe ich das letzte Mal einen handgeschriebenen Brief bekommen… ähm… grübel… tja… keine Ahnung, vor Lichtjahren, vermutlich. Wahnsinn.

14. Advent

Ich weiß ja, man soll nicht parteiisch sein. Aber ich muss sagen, heute morgen gab es mein Lieblingspäckchen, die Nr. 14 – so schön verpackt! So weihnachtlich grün-rot!

Und dann nicht einfach zugeklebt, nein-nein, zugenäht! Das Engelchen ist auch nachhaltig beeindruckt, vielleicht überlegt es, ob man das nicht irgendwie recyceln könnte für die vielen Verpackungen, die im Dezember noch gebraucht werden…

Man beachte bitte auch, es nicht einfach eine Naht. Es ist eine Naht mit Botschaft.

Meine Güte. Ich bin schon froh, wenn ich Hosen gesäumt bekomme, und der Weg dahin ist immer mit einer Menge Geseufze und tiefem Durchatmen gesäumt (Wortspiel! Haben Sie es bemerkt?). Gut. Die Verpackung war also wunderbar. Und was war drin?

Zutaten für eine Teestunde mit Herz und Geschichte am Nachmittag! Von gestern ist noch ein Keks übrig, der wird sich dann dazugesellen.

13. Advent

Heute morgen gab es ein praktisches Päckchen, dessen Verpackung ich sofort bei der ersten Sichtung für glühweintauglich befunden habe. Außeneinsätze, wir kommen! 🙂

Aber es ging ja nicht (nur) um die Verpackung! Was war denn drin?

Zwei dicke, runde Kekse (hoffentlich Makronen), für die ich heute morgen aufgrund dramatischer Eile (zu spät! zu spät! Ich bin zu spät!) leider keine Zeit mehr hatte. Dass dann mein Zug erst die Türen nicht öffnete, dann nicht losfuhr, ich dann den späteren Bummelzug nehmen musste und schließlich mit 35 Minuten Verspätung ankam, ist eine andere Geschichte, auch voller Dramatik, herzzerreißender Szenen und viel Verwirrung auf diversen Bahnsteigen. Wo war ich? Ach ja, die Makronen. Sehen Sie? Ich habe es schon entschieden. Es können nur Makronen sein. Ich glaube, ich brauche jetzt einen Tee, und dann werden sie geköpft…

Wer heute noch ein neues Märchen lesen möchte, kann das bei Norbert tun: Drei Wünsche im Eiszapfen. Er ist heute die Nr. 13 im Writing Friday Christmas Special.

12. Advent

Heute morgen lächelte mich ein hübsches, grünes Päckchen an, und auf dem Papier waren so etwas wie Tannennadeln – aber vielleicht sehe ich auch einfach nur überall schon die Weihnachtsbäume, egal, wo ich hingucke… dieses Jahr ist es gar nicht so einfach mit dem Baum – schon eine Woche vor dem Fest besorgen? Oder abends? Aber dann ist es so dunkel und man sieht nichts… schwierig, schwierig. Wo war ich stehengeblieben? Ach ja, das grüne Päckchen Nr. 12. 🙂

Der kleine Stern von gestern passt farblich perfekt zu Nr. 12 – aber es hilft nix, die Verpackung muss weg!

Und was war drin?

Zitronensalz! Sowas habe ich noch nie ausprobiert, aber das wird bestimmt gut – es sieht auf jeden Fall schon mal sehr gut aus. Mal kurz googeln… aha! Für Fisch, Salate und Hühnchen… hört sich sehr gut an.

Hab ich schon mal erwähnt, dass ich diesen Adventskalender liebe?