Blauhimmel

ein Blauhimmel leuchtet
dreht sich langsam
färbt mich durchsichtig blau
malt heilige Tags auf die Tapete
das Zimmer ist still
laut strahlt das Sommerblau
ballt sich zusammen in meiner Hand
lässt mich leuchten
sonnenhimmelhell

Der Dienstag dichtet! 🙂  Katha kritzelt hat diese Aktion ins Leben gerufen: Jeden Dienstag wird ein Gedicht aus eigener Herstellung veröffentlicht. Auch Wortgeflumselkritzelkram, Mutigerleben, Werner KastensFindevogel, die Wortverzauberte, Ein Blog von einem Freund, Lyrikfeder und die Nachtwandlerin sind mit von der Partie. Schaut doch mal bei ihnen vorbei, der Dienstag fängt besser an mit ein bisschen Wortzauberei!

Tja, und da ich den gestrigen Dienstag vergessen habe, weil ich den ganzen Tag lang der Ansicht war, am Dienstag wäre es Montag, denn gestern war ja Sonntag, aber tatsächlich war es EIN Sonntag, aber nicht DER Sonntag, sondern eigentlich Ostermontag, und so bin ich heute, am Mittwoch, tatsächlich einen Tag zu spät dran. Puh. Ist mir auch noch nie passiert. Naja, für alles gibt es ein erstes Mal. Hier also mein Dienstagsgedicht ausnahmsweise am Mittwoch.

an einem Tag im Februar

an einem Tag im Februar
schnippst die Phantasie mit den Fingern
Milliarden goldener Tagträume machen sich auf den Weg
es regnet Sterne
Hängematten
rote Ferraris
glitzernde Vampire
Erdbeeren
Fußmassagen
marinierte Rippchen
und weil ihr danach ist
schickt sie
ein paar Herden grüner Drachen
und Schokoschmetterlinge hinterher
Aufschreie und Juchzer
aus Büros und Fabriken
dann wird es still in den Städten
Träume überall
zufrieden nickt die Phantasie
so soll es sein
im Februar

Der Dienstag dichtet! 🙂  Katha kritzelt hat diese Aktion ins Leben gerufen: Jeden Dienstag wird ein Gedicht aus eigener Herstellung veröffentlicht. Auch Wortgeflumselkritzelkram, Mutigerleben, Werner KastensFindevogel, die Wortverzauberte und  Ein Blog von einem Freund sind mit von der Partie. Schaut doch mal bei ihnen vorbei, der Dienstag fängt besser an mit ein bisschen Wortzauberei!

ich will

der Sonnenschein heute
ich kann ihn nicht ertragen
die Luft ist mild
ich möchte um mich schlagen
von allem zuviel
doch viel zu wenig
ich will alles
jetzt oder niemals
ich will
in neuen Straßen atmen
unter fremden Himmeln suchen
ein anderes Leben finden
zwischen endlosen Momenten
zittert mein Herz
schlägt
singt
bricht auf

Der Dienstag dichtet! 🙂  Katha kritzelt hat diese Aktion ins Leben gerufen: Jeden Dienstag wird ein Gedicht aus eigener Herstellung veröffentlicht. Auch Wortgeflumselkritzelkram, Mutigerleben, Werner Kastens, Findevogel und die Wortverzauberte sind mit von der Partie. Schaut doch mal bei ihnen vorbei!

Zu Beginn

Zu Beginn
Teppiche aus weißer Sehnsucht
klebrig unter den Fußsohlen
bewaffnet mit Stift und Papier
und einer Messerspitze Leichtsinn
stürze ich in den Tanz
löse unlösbare Aufgaben
versuche Geduld und verliere
in der großen Explosion
schrumpfe ich zitternd zur Riesin
schwimme in der silbernen Stadt
schön und gewaltig lässt sie mich ziehen
Millionen Momente
im Ausatmen verflogen
ich gleite weiter
über Teppichen aus weißer Sehnsucht