Ausgelesen: Im Herzen das Glück. Von Lucy Dillon

Ein Pärchen zieht aufs Land, um nach dem Tod des Vaters dessen altes Hotel umzubauen. Das gestaltet sich sehr viel weniger einfach, als es der erste Anschein vermuten lässt. Dann wird noch vor dem Hotel eine junge Frau angefahren und verliert ihr Gedächtnis. Seltsamerweise hat sie keine Ausweispapiere dabei, nur einen Zettel, auf dem die Adresse des Hotels steht. Und dann gibt es da noch den verlorenen Bruder…

Eigentlich hätte das ein dramatisches Buch werden können, mit bösen Schwiegermüttern, Gedächtnisverlust, Schulden, die über den Kopf wachsen, einem Hotelumbau, der grandios schief geht und mit einem melancholischen, selbstlosen Helden. Also Drama pur, quasi.

Aber da Lucy Dillon diesen Roman geschrieben hat, ist eigentlich alles ganz nett. Die Hauptfiguren sind sympathisch, die Schwiegermutter macht sich, irgendein Weg findet sich für jede Schwierigkeit und am Ende sind alle glücklich. Es ist eines dieser Bücher, die eine verborgene Wärmflaschenfunktion haben, nicht auf den ersten Blick erkennbar, aber sobald die ersten zwanzig Seiten gelesen sind, weiß man es. Wer dringend einen Wohlfühlroman fürs Wochenende braucht, ist hier gut bedient!

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