Ausgelesen: Von fremder Hand. Von Deborah Crombie.

Wieder ein Krimi aus der Reihe um Superintendant Kincaid und seine Partnerin Gemma James. Dieses Mal spielt er in der Grafschaft Glastonbury im südenglischen Somerset. Wie immer schreibt die Autorin spielend leicht, detailreich und man ist sofort in der Geschichte und direkt im Geschehen, das anfängt, als Jack Montfort, Architekt und höchst nüchterner Mensch, plötzlich anfängt, kryptische Texte auf Latein zu schreiben, ohne das bewusst zu wollen, dann wird ein Mordanschlag auf seine Freundin verübt und plötzlich spielen jede Menge sehr alter Gebäude und Mythen eine immer größere Rolle…

Überrascht hat mich der übersinnliche Bezug, den ich in dieser normalerweise sehr bodenständigen Reihe wirklich nicht erwartet hätte. Das Buch war deswegen nicht schlechter als die anderen, aber anders. Mit so einem Plot verändern sich die Figuren und auch die Intention des Lesers, und ich bin mir nicht ganz sicher, ob ich das mag oder nicht. Eigentlich hätte ich es hier sehr gerne weiterhin nüchtern und bodenständig. Mal sehen, wo sich das hin entwickelt.

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