Ausgelesen: Der Rache kaltes Schwert. Von Deborah Crombie.

Band acht aus der Reihe um Gemma James und Duncan Kincaid.

Eine junge Frau wird ermordet, als Hauptverdächtiger gilt ihr zwar eleganter, aber zwielichtiger Ehemann. Als er allerdings ebenfalls auf unschöne Art und Weise zu Tode kommt, muss noch einmal ganz neu ermittelt werden.

Dieses Mal spielt die Handlung im Londoner Antiquitätenhandel, Schauplatz ist Notting Hill mit seinen Märkten und Straßenzügen. Die Handlung ist wie in allen Büchern von Deborah Crombie schön ausgefeilt, die handelnden Personen sind inklusive Mordopfern detailliert und schlüssig geschrieben. Die Beziehung zwischen den beiden ermittelnden Polizisten wird stetig weiterentwickelt, dieses Mal liegt der Schwerpunkt bei Gemma.

Alles in allem eine wunderbare Reihe, und ich bin froh, sie nach meiner anfänglichen Ablehnung noch einmal angefangen zu haben und dieses Mal eines besseren belehrt worden zu sein. Empfehlung für Fans englischer Kriminalromane!

Ausgelesen: Von fremder Hand. Von Deborah Crombie.

Wieder ein Krimi aus der Reihe um Superintendant Kincaid und seine Partnerin Gemma James. Dieses Mal spielt er in der Grafschaft Glastonbury im südenglischen Somerset. Wie immer schreibt die Autorin spielend leicht, detailreich und man ist sofort in der Geschichte und direkt im Geschehen, das anfängt, als Jack Montfort, Architekt und höchst nüchterner Mensch, plötzlich anfängt, kryptische Texte auf Latein zu schreiben, ohne das bewusst zu wollen, dann wird ein Mordanschlag auf seine Freundin verübt und plötzlich spielen jede Menge sehr alter Gebäude und Mythen eine immer größere Rolle…

Überrascht hat mich der übersinnliche Bezug, den ich in dieser normalerweise sehr bodenständigen Reihe wirklich nicht erwartet hätte. Das Buch war deswegen nicht schlechter als die anderen, aber anders. Mit so einem Plot verändern sich die Figuren und auch die Intention des Lesers, und ich bin mir nicht ganz sicher, ob ich das mag oder nicht. Eigentlich hätte ich es hier sehr gerne weiterhin nüchtern und bodenständig. Mal sehen, wo sich das hin entwickelt.

Ausgelesen: Das verlorene Gedicht. Von Deborah Crombie.

Ach ja. Das war wieder schön. Diese Krimis sind einfach ganz wunderbar. So britisch, so gut. Es ist ein gutes Gefühl, ein Buch aus dieser Reihe in die Hand zu nehmen, und es wird noch besser, wenn man es aufschlägt! 🙂 Dieses Mal ging es um Poesie, Romane, schreiben, Ex-Frauen, neue und alte Liebschaften und natürlich um Mord. Die Geschichte war sehr fein ausgesponnen, schön verwickelt und spannend. Ein Buch, um es sich im Sessel bei einer Tasse Tee gemütlich zu machen. Gern mehr davon!

Ausgelesen: Und ruhe in Frieden

Ausgelesen: „Und ruhe in Frieden“ und „Kein Grund zur Trauer“. Von Deborah Crombie.
p1010675Band drei und vier aus der Reihe um Superintendent Kincaid, ausgeliehen bekommen von Catrin. Zwei Bücher, die gut für die kalte Jahreszeit geeignet sind – draußen ist es kühl und naß, es wird früh dunkel, und die Autorin verbreitet bestes britisches Kopfkino. Ein bißchen, als ob man vor dem warmen Kamin sitzt und eine heiße Schokolade neben sich stehen hat, so fühlt es sich an, diese Krimis zu lesen. Man ist gut aufgehoben und mag die immer wiederkehrenden Charaktere in den variierenden Schauplätzen. Die Mordfälle erinnern an traditionelle Kriminalromane aus den dreißiger und vierziger Jahren des 20. Jahrhunderts, trotzdem ist es immer wieder seltsam, dass man sich bei der Ermittlung in einem Mordfall so zuhause fühlt. Vielleicht, weil es um sehr bekannte, menschliche Gefühlslagen geht, die jeder kennt? Auf jeden Fall könnte man glatt süchtig danach werden. wenn man nicht aufpasst. Glücklicherweise gibt es ja noch ein paar Bände in der Reihe!