Pinnwandentschlackung 2019

Es ist unwiderruflich da, das Jahr 2019, und ich freue mich darüber. Ich liebe die Weihnachtszeit, aber ich liebe auch diesen Geruch nach frischen, neuen Tagen, das Abstreifen des Alten und Neugier auf das, was wohl alles kommen wird im neuen Jahr. Dazu gehört auch eine kleine Entschlackung meiner Wohnung. Kleidung aussortieren (drei Säcke!! Rekord!), Bücher auf die Reise schicken, jede Menge Kram entsorgen, und meine Pinnwand auf null zu stellen. Naja, fast auf null. Ich liebe meine Pinnwand. Alles, was mich freut, was gut war, Karten und Post, schöne Sprüche, kleine Erinnerungen kommen daran, und so wird sie im Laufe des Jahres eine ständige Erinnerung daran, dass es gute Zeiten im Leben gibt, auch, wenn gerade alles echt übel ist. So sieht sie dann am Ende eines Jahres aus:

So schöne Erinnerungen an Reisen, Wochenenden, liebe Menschen, Konzerte, Kinobesuche, Gottesdienste, Schreibseminare… Es wurde ein bißchen voll zuletzt, die neuesten Karten passten nicht mehr dran und mussten vorübergehend unter der (leicht überbelichteten) Lampe Platz nehmen. Auch die Kürbisse waren etwas über ihre Zeit hinaus. Aber noch tadellos! Ich kann mich dann immer schlecht trennen. Heute nun war ihre Zeit gekommen. So sieht es jetzt aus:

Das Schneemannpärchen wird noch weichen, genauso wie der geschenkte Stoffstern, aber ein bißchen dürfen sie noch bleiben. Ansonsten ist jetzt wieder viel Platz für Neues – 2019 hat begonnen!

Pinnwandentschlackung 2018

Postkarten sind etwas ausgesprochen Schönes. Ich liebe es, sie zu bekommen und zu verschicken. Echter Text auf echtem Papier, vielleicht mit einem Aufkleber oder einer kleinen Zeichnung (große Seligkeit) oder mit einem Gedicht (sehr große Seligkeit) – ganz, ganz wunderbar. Alles, was das ganze Jahr über so hereinschneit, verteilt sich auf die Wohnung und wandert dann irgendwann an meine Pinnwand. Die 2017-Pinnwand sieht gerade so aus:

Jedes Jahr Anfang Januar entschlacke ich dann die Pinnwand. Alle Karten werden noch einmal gelesen, ein paar wandern in meinen Lesezeichenvorrat (von dem man ja nie genug haben kann), ein oder zwei gehen ganz neue, kreative Wege, von denen ich jetzt im Moment noch keine Ahnung habe, wie sie aussehen werden und der Rest wandert in meine Schatzkartons. Es gibt zwei Kartons, und wenn sie voll sind, muss leider etwas weichen. Aber nicht heute, es ist noch Platz genug 🙂 . Danach sieht es dann so aus:

Ein paar Weihnachtskarten und besondere Glücksdinge bilden den Start ins Neue Jahr, und nun kann ich nur noch hoffen, dass es auch dieses Jahr ein paar Menschen gibt, die gerne Karten schreiben und sie an mich verschicken. Ein klitzekleiner Nervenkitzel für 2018 muss ja sein 🙂 .