für später

  • die unendlichen Vorbereitungen
  • unzählige Rückrufe und Erinnerungen
  • Maße. Hunderte.
  • ungezählte Rückfragen und Weiterleitungen
  • erstaunlich wenig Meetings
  • all die kleinen, unkomplizierten Dienstwege
  • die perfekt vorbereiteten Räume, ganz ohne mein Zutun
  • geniale Vorplanungen meines Kollegen
  • hunderte Wegweiser (in Farbe)
  • der Stau-Konvoi
  • das Lager bei 95 Prozent Luftfeuchtigkeit (gefühlt)
  • alles passt
  • die Umfunktionierung eines Raumes in ein Hochsicherheitsgefängnis
  • Packzeit
  • Männer, die ihr Handwerk können und das wissen
  • eine Woche ruhiger, konzentrierter Zusammenarbeit
  • wieder Vorplanungen
  • seltsame Träume von Dingen, die seltsame Wege gehen
  • insgesamt wenig Schlaf
  • eine ziemliche Menge Überstunden
  • experimentierfreudige, reiselustige Kollegen
  • Whatsapp
  • sehr viel Aufregung
  • Happy End
  • wie genial das alles war
  • was für ein Glückspilz ich bin

Zum Tag der Arbeit.

Arbeit.

Was sonst kann uns dermaßen aufregen?
Wo entwickeln wir außerdem soviel Ehrgeiz?
Reißen wir uns irgendwann anders mehr zusammen?
Gibt es irgendetwas, das uns mehr frustrieren kann?
Welcher Vergleich ist schmerzhafter als ein Gehaltsvergleich?
Kann die Freundin uns mit irgendeinem anderen Thema mehr nerven?
Sind Montagssprüche nicht immer die besten?
Wo vergeht Zeit noch langsamer als im Büro zwischen 16.00 und 17.00 Uhr?
Was ist befriedigender als das Wort „Feierabend“?
Welches Wort außer „Kollege“ hat es jahrzehntelang unbeschadet in die nächste Generation geschafft?
Wo lernen wir mehr Menschen kennen, die absolut nicht in unsere Filterblase passen?
Gibt es irgendwo auf der Welt mehr Geburtstagssüßigkeiten als im Büro?
Wo sonst wird soviel Koffein konsumiert?
Was ist aufregender als der Antritt einer neuen Stelle?
Und wird irgendwann mehr Sekt getrunken als auf Verabschiedungen?

Arbeit. Lauter Superlative.

Außerdem ist aber ja auch noch Frühling, also gibt es einen Kirschblütenrausch anstatt ein Bild von einem Locher. So.

Und das wäre der Locher gewesen. Entscheiden Sie, was hübscher ist. 🙂