Ausgelesen: Der Hut des Präsidenten. Von Antoine Laurain.

Als Präsident François Mitterrand seinen Hut in einer Brasserie vergisst, kann Daniel es kaum glauben: Der Hut des Präsidenten! Er nimmt all seinen Mut zusammen, lässt ihn mitgehen und ab diesem Zeitpunkt geschehen seltsame und wunderbare Dinge. Daniel erhält seinen lange überfälligen Karrieresprung, der Hut wandert weiter und beendet eine einseitige Liebesgeschichte, ein Meisterwerk wird geschaffen und ein Leben verwandelt. Alles wegen eines Hutes.

Damit ist auch schon alles gesagt. Der Roman ist nicht sonderlich umfangreich, es sind vier oder sogar fünf Geschichten, wenn man es genau nimmt, da bleibt nicht viel Zeit für tiefsinnige Gedanken oder Entwicklungen. Ein amüsanter Zeitvertreib für einen Nachmittag, wenn man nicht viel denken möchte, sehr französische Leichtigkeit des Seins und dann kann man es getrost dem nächsten Leser übergeben und sich anderen Dingen zuwenden.