Was Tomaten so treiben, wenn niemand zu Hause ist

Neulich, nach der Tomatenernte:

Finde den Fehler

Der Plan:

Die Entwicklung:

Ich liebe sie trotzdem und bin gespannt, bis zu welcher Größe sie noch wachsen werden. Imposant sind sie jetzt schon. 🙂

Hurra!

Beim abendlichen Kontrollblick auf dem Balkon eine dicke Hummel bemerkt und gerätselt, was sie dort will. Zurzeit leben dort nur drei Veteranen des letzten Winters.

Beim genaueren Hinsehen in Jubelstimmung verfallen: Die Stachelbeere blüht! Und zwar reichlich! Wenn das alles Stachelbeeren werden, könnte das mindestens ein Glas Stachelbeermarmelade werden! Oder ein Stachelbeerkuchen! Hurra!

//*gehtpfeifendstachelbeertortenrezepteheraussuchen*//
//*feiertgärtnerischebalkontriumphe*//

Tomaten an die Macht

Seit einigen Tagen frage ich mich, ob meine Tomaten eventuell die Weltherrschaft anstreben. Wenn das so weiter geht, wird als allererstes passieren, dass ich meinen Balkon nicht mehr betreten kann, dann werden sie weiterwachsen bis auf den Nachbarbalkon, von dort auf den Boden und dann geht´s erst richtig los! Ich fürchte nur, sie haben nicht bedacht, dass ich die Herrscherin über den Wassernachschub bin: Winzig kleines Pflanzgefäß, riesiger Durst!

Deswegen müssen sie wohl doch vorerst bei mir bleiben. Aber vielleicht lasse ich später ein paar Tomatensamen auf den Rasen fallen und beobachte dann von oben aus, was passiert. Bisher passiert sind wundersame Verwandlungen.

Wie man sieht, arbeite ich bereits mit Schranken und Absperrbändern, bisher ohne Erfolg.

Die Stachelbeere links im Bild wird von ihm hier gegen allzu eifrige Tomatenranken verteidigt (eigentlich kann die Stachelbeere sich hervorragend selber verteidigen, wie ich schon mehrfach schmerzhaft feststellen musste, aber ich lasse ihm die Illusion. Leben und leben lassen).

Und dann gibt es in meinen Blumenkästen noch einen sehr speziellen Bewohner. Rechts hinten in der Ecke versteckt er sich.

Der Blumenfisch. Ruhig zieht er seine Bahnen durch Männertreu, Lavendel und Keineahnungwiehießsienochgleich. Er lebt von Luft und Liebe, allerdings hoffe ich immer noch, dass er vielleicht auch ab und an eine der Schnecken vertilgt, die sich regelmässig über die Blütenblätter hermachen.

Werden die Tomaten weiter versuchen, zu expandieren? Wird die Stachelbeere aggressiv werden? Was passiert mit dem Blumenfisch? Ich werde berichten.

Sommer

Es ist hell
Die Sonne scheint tief
Knallblau leuchtet der Himmel
Amselgesang auf der anderen Hausseite
Zwei Querstraßen weiter rauscht der Verkehr
Getunte Auspüffe röhren vom Sommer
Unter meinem Balkon wird türkisch gespielt
Drei kleine Mädchen tauschen sich aus
Ihr Papa ist lauter
Blätter rascheln im Baum neben mir
Schatten fällt auf meinen Bildschirm
Deutscher Slang fährt Fahrrad
Eine Wespe summt vorbei
Krähengeschrei vorm Schlafengehen
Lebendiger Balkon