Wunschgedicht

Was ich gern finden würde

morgens versteckt hinter der Haustür eine Stunde Zeit
rote Glasmurmeln
den perfekten Hängemattenbaum
meinen Zauberstab (mit einem Einhornhaar)
verlassene Bücher
fremde, interessante Einkaufszettel
den Balkon mit Hollywoodschaukel (lang ersehnt)
meinen persönlichen Drachen (wenn es machbar ist, in grün)
kleine Risse in der Normalität
Menschen, die mich begeistern
Seelenverwandte
den Schatz am Ende des Regenbogens
mich im Durcheinander
freundlichen Alltag

Man beachte die kleinen Unterschiede zum endgültigen Text! Ich fürchte, wenn man mich ließe, würde ich meine Texte bis in alle Ewigkeit korrigieren. Und darüber hinaus.

Dienstags ist Gedichte-Tag! Katha kritzelt hat diese Aktion ins Leben gerufen: Jeden Dienstag wird ein Gedicht aus eigener Herstellung veröffentlicht. Schaut gerne bei ihr vorbei, das bereichert den Dienstag ganz ungemein!

Ausgelesen: Alle meine Wünsche

Ausgelesen: Alle meine Wünsche. Von Grégoire Delacourt.

p1010710Elke Heidenreich schreibt: „Ein großes kleines Buch“. Und da hat sie Recht. Auf nur 126 schmalen Seiten wird das Glück in den kleinen Dingen sichtbar. Es ist unabhängig davon, wieviel Geld man zur Verfügung hat, wie perfekt man ist oder wie gut die Umstände sind. Glück ist nicht machbar durch diese Dinge.
Natürlich wissen wir das. Aber wir leben oft nicht danach. In „Alle meine Wünsche“ gewinnt eine Frau über 18.000.000 Millionen Euro im Lotto, aber sie zögert, den Scheck einzulösen, weil sie in ihrem Leben, so wie es ist, glücklich ist. Was dann erzählt wird, muss man selber lesen. Große Empfehlung!