Finde den Fehler

Der Plan:

Die Entwicklung:

Ich liebe sie trotzdem und bin gespannt, bis zu welcher Größe sie noch wachsen werden. Imposant sind sie jetzt schon. 🙂

16.06.2018

Universelle Sprache im Schwimmbad, unabhängig von Alter, Geschlecht oder Hautfarbe:

„BrrrrrrrwhfffschlotterschlotterbrrrrrrrKALT!brrrrr…“
(wenn trockene Haut auf das kalte Wasser des Schwimmbeckens trifft)

Passt immer! 🙂

Domweih

Ein einsames Bieratemwölkchen wabert durch die Luft.
Ziellos dehnt und ballt es sich, senkt sich über eine angeheiterte Gruppe Sekretärinnen, trifft direkt auf die Nasenspitze einer der Damen, uuuund: Zerplatzt!

🙂

(Nachspiel: Tschuldigung. Musste sein. Habe am Abend zahllose Wölkchen persönlich getroffen. Ein Lagebericht, quasi.)

An der Kreuzung

Nachmittags, an einer sehr belebten, großen Kreuzung. Vier gutgenährte, mittelalte Bauarbeiter mit Helm in der Hand und im Blaumann stehen redend auf dem Fahrradweg.
Von vorn kommt eine junge Frau mit dem Fahrrad, klingelt mit der rechten Hand, winkt mit der linken und lächelt. Ihre Röcke wehen hell im Fahrtwind.
Die Bauarbeiter gucken auf, treten synchron einen Schritt zurück, heben alle die Hand, lächeln zurück und blicken den flatternden Tüllwolken einen Moment lang versonnen hinterher. Dann unterhalten sie sich weiter.

Ich mag Sommertage in der Stadt, auch, wenn es erst Mai ist. 🙂

Wunder können uns nur dann verzaubern…

Neulich im Gottesdienst wurden Karten verteilt. Solche hier:

Ich habe mich sehr darüber gefreut, sie waren mit soviel Liebe gemacht, alle unterschiedlich und einfach schön. Und die Aussage erst! 🙂

Es blieben ein paar übrig, ich habe sie mitgenommen und an ein paar Kolleginnen verteilt, einfach so. Selten hatte ich einen netteren Tagesanfang im Büro, es gab ausschließlich begeisterte Reaktionen. Vielen Dank an die kreativen Bastlerinnen! Und meine hängt nun neben dem Einhorn an der Pinnwand und erinnert mich regelmässig:

Himmelfahrtstag

Ich habe heute einen kleinen Ausflug gemacht. Auf der Strecke:

  • jede Menge aufgehübschte Bollerwagen mit hochprozentigem Inhalt und Menschenmassen drumherum
  • je ländlicher, desto mehr Bollerwagen
  • Schlangenlinie fahrende Männer
  • Fahrradgruppen mit Bierbecher am Lenker oder in der Hand
  • untergehakte Männer, die jeweils zu zweit die gesamte Breite des Fahrradweges brauchten – von links nach rechts, von rechts nach links…
  • entblößte Oberkörper (durchaus ansehnlich, aber, Jungs, da draußen waren höchstens 17 Grad! Brrrr!)
  • an Wiesenränder pinkelnde Männer
  • einsame, leere, traurige Bierflaschen am Wegesrand
  • gemischte Picknicks am Straßenrand (wie gesagt, 17 Grad draußen)
  • Männergruppen, die Synchrontanz zur Musik vom Bollerwagen machten
  • eine sehr gut gelaunte Mädchengruppe mit blinkenden Papphütchen
  • Gruppen in kurzen Hosen und T-Shirt contra Gruppen mit Funktionsjacken, Käppis, Schals und Wanderschuhen
  • tatsächlich zweimal Inlineskater
  • und weitere 3478 Radfahrer beiderlei Geschlechts und jeden Alters, tapfer gegen den Wind ankämpfend

Insgesamt war das ein extrem vergnüglicher Ausflug! Ich wünsche allen morgen früh eine gute Strategie zur Katerbewältigung 🙂 .

heute an der Ampel

Vor mir an der Fußgängerampel, zwei Männer Mitte zwanzig, Hemd, Hose, Schnürschuhe.

„Ja, das sagense alle, wennse das erste Mal hier zu Besuch sind: Schöne Stadt, viel Grün, hier kann man gut leben.“
„Mmh.“
„Aber wenn de dann erst mal drei Jahre hier lebst, ich sach dir! Da kennste alles. Man kann hier absolut nichts machen. Es gibt gar nichts. Langweilig, das ist es!“
„Mmh.“
„Ne Rentnerstadt, das isses hier.“

Boah. Fühle mich plötzlich viel älter. Bis eben dachte ich, ich würde in einer wirklich hübschen, attraktiven Stadt leben…