Was schmeckst du?

Müdigkeit schmeckt wie gedämpfte Watte, die sich in den Kopf drängt und das Gehirn beiseite schiebt.
Überfluss schmeckt nach süßem Gift, das lähmt und nach und nach betäubt.
Bewunderung schmeckt wie sehr starker, heißer Kakao, der bis in die Fingerspitzen schwappt und wärmt.
Klarheit schmeckt nach Schnee und Honigwasser. Es kühlt die Phantasie und löscht ihren Durst nach zuviel Schlaraffenland.
Möglichkeiten schmecken wie helle Brauseexplosionen auf der Zunge, die dich hin- und herhüpfen lassen wie eine Flipperkugel.

In meinem Kopf zuviele Wünsche nach Schlaraffenland. Sekundenbruchteillang klare Gedanken wie Schnee und Honig. Ich baue damit einen Wall um Schlaraffia, damit es sich nicht zu weit ausdehnt.

3 Gedanken zu „Was schmeckst du?

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