außerhalb

ich sitze auf der Bank am Fluß
mit meinen wurzeligen Eisenfüßen
der Fluß fliesst still und schnell
treibt Enten vor sich her
meine schweren Eisenfüße
verschmelzen mit den Ufern
treiben Wurzeln durch die Steine
Wind kämmt Wellen in mein Herbsthaar
es schwingt sacht im Wasserrhythmus
nichts außer dem gleitenden Fluß
ich versinke in der Zeit
bin außerhalb
außerhalb

Der Dienstag dichtet!  
Katha kritzelt hat diese Aktion ins Leben gerufen: Jeden Dienstag wird ein Gedicht aus eigener Herstellung veröffentlicht. Auch WortgeflumselkritzelkramMutigerlebenWerner KastensFindevogel, die Nachtwandlerin, Lindasxstories, Myriade, Gedankenweberei, 
MynaKaltschnee, Wortverdreher und Lebensbetrunken, der BerlinAutor und Vienna BliaBlaBlub und Heidimarias kleine Welt sind mit von der Partie.
Schaut doch mal bei ihnen vorbei, der Dienstag fängt besser an mit ein bisschen Wortzauberei!

10 Gedanken zu „außerhalb

  1. Wow, diese Bilder! Also, die aus Worten kreierten Bilder! Zuerst habe ich die Eisenfüße mit Schwere verbunden, aber dann auch mit Sicherheit und „Geerdetsein“. Eine Verbindung, Verwurzelung mit der Erde, dem Boden. Und doch bewegt sich die Welt. Hach, schön!

    Liebe Grüße
    Myna

    Gefällt 1 Person

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