Der Tag des verrückten Hutmachers

Der Tag des verrückten Hutmachers

Gestern, am Tag des verrückten Hutmachers,
werde ich Teemilch essen
und eine Brotbutter trinken,
spielend nicht zur Arbeit gehen,
mit weißer Tinte auf weißem Papier schreiben,
alle Hutgeschichten durch den Schornstein jagen,
mein Teekannenleben wird leere Tassen sprengen,
jeder wird niemals den Abwasch machen,
in den Zucker nehme ich ein Löffelchen Tinte
zur Sahneschinkentorte. Mit Zuckerkuss!
Zuletzt wird der Siebenträumer wachschlafen
und mit mir Nicht-Geburtstag feiern.
Soviel ist sicher:
Gestern wird ein schöner Tag sein.

Der Dienstag dichtet!  
Katha kritzelt hat diese Aktion ins Leben gerufen: Jeden Dienstag wird ein Gedicht aus eigener Herstellung veröffentlicht. Auch WortgeflumselkritzelkramMutigerlebenWerner KastensFindevogel, die Nachtwandlerin, Lindasxstories, Myriade, Gedankenweberei, 
MynaKaltschnee, Wortverdreher und Lebensbetrunken, der BerlinAutor und Vienna BliaBlaBlub und Heidimarias kleine Welt sind mit von der Partie.
Schaut doch mal bei ihnen vorbei, der Dienstag fängt besser an mit ein bisschen Wortzauberei!

23 Gedanken zu „Der Tag des verrückten Hutmachers

  1. Lass uns eintauchen in die verrückte Welt der Alice. Einmal im Jahr wenigstens die Welt und alles auf den Kopf stellen. Ach, wie befreiend das ist. Auch weil man merkt, dass man selbst immer ein wenig Lust auf Verrücktheit hat, egal wie alt man schon ist.

    Danke für den Tipp! Der nächste offizielle Tag ist der 6.10.2021 – Bitte im Kalender vormerken!!!! 

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      • Guten Tag

        Zur Wirklichkeit der Seele
        schaue ich mir da ins Angesicht

        ist da keine Feste
        ist vieles
        meinem Tun und Lassen
        kein Stein auf einem Stein
        kein Fels in der Brandung

        der einem
        wahrhaftigen Urteil
        zur Standhaftigkeit
        mutig allem Unbill
        entgegen hält

        zwiespältig meine
        Haltung nach innen
        nach aussen

        zur eigenen Betrachtung
        möchte ich mein ich
        ins bessere

        dorthin kann ich mich
        nicht verrücken
        dieser Kunst
        bin ich ein Dilettant

        geblieben dem
        Fels-sein das sei
        den Auserwählten
        den Begabten
        ist alles nicht mein eigen

        Herzliche Grüße
        Hans Gamma

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