Über die Angst, aus der Reihe zu tanzen

Über die Angst, aus der Reihe zu tanzen

Was, wenn du den Takt verlierst?
Wenn du den Rhythmus nicht hältst?
Wenn du sichtbar wirst?
Alle auf dich schauen?
Was, wenn du kein Teil des Ganzen bleibst?
Wenn du zum Einzelstück wirst?
Nicht wie alle bist?
Was, wenn du dich anders bewegst?
Dich linksherum drehst statt geradeaus?
Du andere störst?
Langsamer bist?
Still stehst?
Dich umsiehst?
Was, wenn du zuviel denkst?
Tanz!

Der Dienstag dichtet! 🙂  Katha kritzelt hat diese Aktion ins Leben gerufen: Jeden Dienstag wird ein Gedicht aus eigener Herstellung veröffentlicht. Auch Wortgeflumselkritzelkram, Mutigerleben, Werner KastensFindevogel und die Wortverzauberte sind mit von der Partie. Schaut doch mal bei ihnen vorbei!

8 Gedanken zu „Über die Angst, aus der Reihe zu tanzen

  1. Manchmal helfen da auch Rituale, die man sich selbst auferlegt. Z.B. jeden Dienstag „anders zu sein“ und das mit Mut auch in den Gedichten so zu zeigen, dass es Andere wahrnehmen.

    Sehr inspirierend, und wie Katha schon gesagt hat: jeden Tag oder öfter mal diese Zeilen mit aufs Frühstücksbrett legen!

    Gefällt 1 Person

  2. Ja, es passiert nichts – theoretisch zumindest. Aber das Gelernte haftet tief und deshalb ist es eben doch nicht so einfach. Und doch: Wir sind einzigartig, dürfen uns auch andersrum drehen – und wenn wir es aushalten, dann hat die Selbstliebe begonnen zu blühen.
    Schöne Gedanken, danke dafür.
    Herzlich
    Judith

    Gefällt 3 Personen

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