entschuldigung

du hüpfst und schwingst vor mir
so frei und auf und ab
so wild und hin und her
du leuchtest freudestrahlend
und ich
ich konnt das nicht ertragen
entschuldigung
da hab ich es erschlagen

Ein kleines, böses Gedicht heute, ausnahmsweise. So sind manche Unterhaltungen, denen man zuhört oder die man selber führt – der eine erzählt, und dann kommt der andere und macht alle Freude zunichte, mit Worten, Gesten oder Blicken. Leider ist wohl jeder mal auf der einen und mal auf der anderen Seite. Oder?

Der Dienstag dichtet!  Katha kritzelt hat diese Aktion ins Leben gerufen: Jeden Dienstag wird ein Gedicht aus eigener Herstellung veröffentlicht. Auch Wortgeflumselkritzelkram und  Mutigerleben sind mit von der Partie. Wer den Dienstag also mit Gedichten beginnen will: Herzlich willkommen!

12 Gedanken zu „entschuldigung

  1. Kurz und knapp und ja, auch etwas böse.
    Ich glaube, das ist eine große Kunst, anderen die Freude oder das Strahlen zu lassen, auch wenn ich das selbst gerade nicht so sehen/empfinden kann oder will. Also ich kennen das auch – zwar selten – aber es gibt einige wenige Menschen, bei denen dieser Impuls bei mir gern greift. Dem nicht nachzugeben, kann schon harte Arbeit sein.
    Liebe Grüße
    Judith

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