Ausgelesen: Komm, ich erzähle dir eine Geschichte. Von Jorge Bucay.

Dieses Buch bekam ich zum Geburtstag geschenkt mit dem Hinweis: Damit du auch von diesen wunderbaren Geschichten profitierst! Tja. Naja. Also, schlecht waren sie nicht, aber sie waren eben auch keine Sternstunde in meinen Leseerlebnissen.

Das Buch besteht aus einer Vielzahl von verschiedensten Geschichten, die in eine eher unwichtige Rahmenhandlung mit einen sehr von sich überzeugten Therapeuten eingebettet sind. Demian, ein junger Mann mit den üblichen Schwierigkeiten des Erwachsenwerdens, kommt „zum Dicken“, einem Psychotherapeuten, der ihm im Gegensatz zu anderen Therapeuten zu jeder seiner Lebenssituationen und Probleme eine passende Geschichte erzählt. Ansonsten gibt es keinen roten Faden, man lernt weder Demian noch den Dicken näher kennen, und das ist auch nicht gewollt, da die Hauptsache die vielen Geschichten, Sagen, Märchen und Parabeln sind.

Sie sind sehr unterschiedlich, viele haben mir gefallen und ein kleines Aha-Erlebnis beschert, manche fand ich langweilig, andere habe ich schlichtweg nicht verstanden. Ein paar wunderschöne Perlen finden sich, bei anderen saß ich da und überlegte: Was möchte der Autor mir damit sagen? Vielleicht ist das auch schon der Sinn des Buches: Ins Überlegen kommen über sich selbst. Nicht übel. Wer Märchen und Sagen mag, kommt hier bestimmt auf seine Kosten. Aber für Leser wie mich wohl eher nicht gedacht. In den Lobgesang vieler anderer über dieses Buch kann ich leider nicht einstimmen.

Ein Gedanke zu „Ausgelesen: Komm, ich erzähle dir eine Geschichte. Von Jorge Bucay.

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