Ausgelesen: Ein unmoralisches Sonderangebot. Von Kerstin Gier.

Wenn der vermögende, aber geizige Schwiegervater der Meinung ist, seine Söhne und vor allem seine Schwiegertöchter seien einfach nicht in der Lage, ihr Leben so zu leben, wie er es für richtig hält und mit sehr viel Geld lockt, damit sie es so ändern, wie er möchte – wer würde das tun? Oder besser: Wer würde das wohl nicht tun? Olivia und Evelyn, die Schwiegertöchter, sind anfangs empört, aber was tut man nicht alles für eine Entschuldung oder die Erfüllung seiner Träume? Und so tauschen sie für ein halbes Jahr die Ehepartner…

Ein Buch, so luftig wie eine leichte Brise, humorvoll geschrieben, es tanzt mit Wonne über den zahllosen Was-war-das-denn-Momenten, die der Leser unweigerlich bei der Lektüre haben wird, und wer hier dramatischen Ernst, riesige Gefühle oder lückenlose Beweisführungen in der Geschichte erwartet, ist definitiv fehl am Platz. Dafür wird man sehr amüsant unterhalten, es bietet auf jeden Fall bessere Ablenkung als einer der Sonntagsabend-Cornwall–Filme im ZDF und es passt perfekt in den Sommer. Ein hübsches Buch für zwischendurch – und nach dem Lesen sollte es sofort entweder an die beste Freundin verliehen werden oder in eine der zahlreich vorhandenen öffentlichen Regalbibliotheken wandern! Es ist nämlich zu schade, um im Regal zu versauern.

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