Ausgenossen: Kurz und Gott. Von Andreas Noga (Texte) und Eberhard Münch (Zeichnungen).

Manchmal finden einen die Bücher, man muss gar nichts tun, nur einmal völlig uninteressiert an einem ansonsten langweiligen Buchstand vorbeilaufen und zack! da liegt es und sieht einen an. So geschehen mit diesem kleinen, ganz, ganz wunderbaren Gedichtband, der (für mich völlig unverständlich!) auch noch reduziert war. Ich meine – da kann man sich ja gar nicht wehren, in solchen Situationen bin ich meinem Unterbewusstsein völlig ausgeliefert, und ehe ich in irgendeine Richtung hin überlegen konnte, hatte ich es schon gekauft.

Das winzig kleine Büchlein beinhaltet extrem kurze Miniaturgedichte zum Thema Gott, Glaube und Mensch. Manchmal vier Zeilen, manchmal sechs, oft sind es noch nicht einmal zehn Worte, aber wie sie gesetzt sind! Da ist alles drin, nichts fehlt, nichts ist zuviel und an allen kann man hängenbleiben, wenn man möchte. Wie gern würde ich hier ein paar Beispiele posten, aber das Urheberrechtsgesetz lässt das verständlicherweise nicht zu (trotzdem – SO schade! Und wie sollen sie dann bekannt werden? Gerade Gedichte haben es ja bekanntlich nicht leicht in der Literaturszene. Aber so ist es halt.) Es muss also das eine auf der Rückseite reichen, das man auf dem Foto gut sehen kann, wenn man will.

Ich bin ganz glücklich mit dem auch innen schön gestalteten Band, es gibt cremefarbene, blaue, orangene und rote Seiten, die Zeichnungen sind genauso klar und reduziert wie die Gedichte und ein Lesebändchen gibt es auch noch. Im Moment liegt es neben meinem Esstisch, und ab und zu blättere ich beim Frühstücken darin herum und lese eins – ein wunderbarer Start in den Tag.

4 Gedanken zu „Ausgenossen: Kurz und Gott. Von Andreas Noga (Texte) und Eberhard Münch (Zeichnungen).

  1. Über Ihre liebevolle Buchvorstellung habe ich mich sehr gefreut! :o)

    Es ist schön, dass das offenbar als Sonderangebot auf einem Grabbeltisch ausgesetzte Buch von Ihnen gerettet worden ist und so eine neue Heimat gefunden hat.

    Ich mag Ihren Blog, Ihre kreativen Ideen, den sympathischen Blick auf die kleinen Liebenswürdigkeiten des Daseins und habe viel Seelenverwandtschaft in Ihren Beiträgen entdeckt.

    DANKE für das unverhoffte einfühlsame Feedback über das Buch!!!

    Herzliche Grüße

    Andreas Noga

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    • Lieber Herr Noga,
      vielen Dank für den Kommentar – ich habe mich auch sehr gefreut!!!
      Das Büchlein lag nicht auf einem Grabbeltisch (ich stelle mir vor, jeder Autor zuckt allein bei dem Wort schon zusammen), nein, es lag nur einsam und allein und reduziert auf einem Büchertisch neben vielen anderen Büchern. Da konnte es natürlich nicht liegen bleiben! 🙂
      Es ist immer noch eines meiner Lieblings-Gedichtbände und erfreut mein Herz, vielen Dank dafür.
      Herzliche Grüße
      (Tanja) Stachelbeermond

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