Ausgelesen: Der Buchliebhaber. Von Charlie Lovett.

Alte Bücher, große Bibliotheken, mittelalterliche Handschriften, der heilige Gral und König Artus, dazu ein Mann, der Bücher geradezu abgöttisch liebt: Das hätte ein grandioser Roman werden können. Aber leider verliert er schon nach den ersten fünfzig Seiten dermaßen an Fahrt (falls er überhaupt jemals ein Tempo hatte), dass das Buch einfach steckenbleibt und der Leser aufgrund der staubtrockenen Handlung immer öfter in eine Art Minutenschlaf verfällt. Also, ich zumindest. Nicht mal die vorhandene Romanze im Buch kann da irgendetwas verbessern, auch sie wirkt seltsam blass. Schade, wirklich schade, alle notwendigen Handlungsentwicklungen sind da, das Wissen ist da, sogar überreichlich, die Liebe zu Büchern ist da – aber die Geschichte zieht sich wie ein zähes Kaugummi. Ich habe den zarten Verdacht, das Buch könnte ein paar meiner männlichen Bekannten gefallen, von denen ich ab und zu solche staubtrockenen Bücher mit dem Hinweis „musst du unbedingt lesen! Ist super!“ ausgeliehen bekomme. Tja. Mein´s war´s jedenfalls nicht.

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