Ausgelesen: Gläsernes Schwert. Von Victoria Aveyard.

Eine Welt, in der Menschen mit silbernem Blut und besonderen Fähigkeiten die Menschen mit rotem Blut ohne Fähigkeiten beherrschen und unterdrücken. Dann kommt ein Mädchen, das anders ist: Sie hat rotes Blut und trotzdem besondere Fähigkeiten. Damit ändert sich alles in dieser Welt.

Damit ist das Handlungskonzept hinreichend umschrieben, würde ich sagen 🙂 . Dieses Buch ist Band 2 der Reihe, insgesamt gibt es drei. Band eins hat mich umgehauen. Gut geschrieben, realistische und detailreiche Beschreibungen einer dystopischen Welt lange nach uns, und, was ungewöhnlich ist, mit viel Politik und der Einsicht, dass schwarz-weiß zwar hübsch einfach ist, meist aber nicht funktioniert. Dazu eine starke Heldin mit Schwächen, schön böse daherkommende Schurken, viel Heldenmut in aussichtslosen Situationen und differenzierte Nebencharaktere – was will das Leserherz mehr?

In Band zwei gibt es noch mehr Politik, jede Menge verschiedene Seiten mit jeweils eigenen Plänen und versteckten Absichten und eine Heldin, die über den Ereignissen in Band eins hart geworden ist. Es zieht sich an manchen Stellen etwas und man merkt doch recht deutlich, dass dieses Buch hier ein Zwischenstück ist – gut geschrieben, aber der Höhepunkt kommt (hoffentlich) in Band drei. Ich muss zugeben, es ging mir etwas auf die Nerven, wenn Mare, die Heldin, etwas zu sehr in Selbstmitleid zerfloss und sich nicht entscheiden konnte, aber der Schluss macht das wett. Vier von fünf Punkten!

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