Freude

Heute morgen war ich nach längerer Abwesenheit wieder im Gottesdienst, und es war schön. Wie nach Hause kommen. Als ob mich jemand in den Arm nimmt und flüstert: Schön, dass du da bist!

Mittags dann diverseste Suppen zur Auswahl, ich hatte sehr gutes Chili con Carne und ebenso gute Rosenkohlsuppe, außerdem gute Gespräche mit einer Menge Neuigkeiten. Nachtisch brauchte es da gar nicht mehr. Draußen heute vier Grad plus, die Vögel waren sofort in Hab-Acht-Stellung, wer am lautesten singt, bekommt den besten Nistplatz. Die Straßen und Grünstreifen sind noch eisenhart gefroren, das Salz blüht überall aus und malt hübsche Muster auf die Steine und Fahrbahnbeläge. Auf dem Heimweg per Fahrrad heute trotzdem noch fieser, kalter Gegenwind, dazu immer ein bisschen bergauf, da freut sich die grippebedingte Schlappheit nicht unbedingt.

Nachmittags im Krankenhaus-Café ein vorbestelltes Bild für meine Schwester abgeholt und große Freude verbreitet. Ich glaube, sie hatten nicht damit gerechnet, dass wirklich jemand vorbeikommt und es tatsächlich bezahlt. Das erste Bild überhaupt, das die Künstlerin verkauft hat. Das hat mich wiederum gefreut. Jetzt steht es in meinem Wohnzimmer und ich freue mich dran, bis es weiterwandert an seinen Bestimmungsort.

Bis eben geschrieben, Erstaunen über das Ergebnis, dann noch dieser Text hier. Gleich noch Abendessen, ein bisschen fernsehen, schlafen gehen. Die neue Woche wartet schon.

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