Ein Jahr liegt vor mir

Ein Jahr liegt vor mir

wie ein weißes Blatt Papier.

Was bringt es mir?

Was geh ich an?

Was lass ich ruhn?

Wohin führt es mich?

Ich seh die vielen Möglichkeiten,

Aufgaben, Herausforderungen

und das, was ich immer schon mal tun wollte

und springe, jage

vom einen zum andren

unruhig, flüchtig, getrieben

ja keine Zeit verlieren

ja nichts verpassen

am besten alles gleichzeitig:

aufräumen

Post beantworten

kochen

entrümpeln

Termine absprechen

Urlaub planen

Papierkram erledigen

und die alte Dame besuchen,

was schon vor Weihnachten geplant war

Doch Halt!

Was ist denn dran?

Was liegt jetzt an?

Die Sonne scheint.

Lockt mich hinaus.

Durchatmen.

Gehen.

Laufen.

Weglaufen? Vielleicht.

Und Schritt um Schritt

wundersam

sortiert sich manches

von allein.

Ein Gastbeitrag von Himmelgraublau – dankeschön!

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