Ausgelesen: Agatha Raisin und der tote Friseur. Von M.C. Beaton

Als die Verfilmung der Buchreihe in ZDFNeo lief, bin ich zufällig in eine der Folgen hineingeraten und war angetan: Das typische englische Dorf, mit den typischen leicht skurrilen Figuren und dazwischen Agatha Raisin, die so gar nicht in diese Szenerie passt und dem ganzen dadurch eine ungeahnte Würze verleiht: Nicht schlecht. Eine Frau, die tut, was sie will und mit ihrer Unverfrorenheit tatsächlich durchkommt, dabei aber dieselben Unsicherheiten des Lebens durchleidet wie alle anderen: Gar nicht übel! Und dann noch die Menschen, die leider eines unnatürlichen Todes sterben müssen, damit Agatha in Aktion treten kann: Wirklich, das kann man angucken, da gibt es weit, weit schlechteres.

Nun fiel mir zufällig eines der Bücher in die Hände, die als Vorlage für die Serie dienten, und als Fazit kann ich sagen: Ja, die Bücher sind sehr gut getroffen. Der trockene, lakonische, einfache Stil wurde sehr gut übersetzt, Agatha ist naturgetreu wiedergegeben mit all ihren Widersprüchen. Es ist kein „Pageturner“, ich konnte sehr gut Pausen machen beim Lesen ohne das Gefühl zu haben, ich sei auf Entzug. Eine nette Krimiserie ohne allzu große Höhepunkte, gut zu lesen.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s