Ausgelesen: Gegenzug. Von Dick Francis.

Ich mag die Krimis von Dick Francis. Es sind solide, ein wenig altmodische Kriminalromane, die immer im Rennmilieu spielen. Ehre und Anstand stellen hohe Werte dar, die ganz selbstverständlich gegen alle Widerstände verteidigt werden, seien sie auch noch so herausfordernd. Dabei sind seine männlichen Hauptfiguren meist eher wortkarg, erklären sich wenig und lehnen überbordende, nach außen getragene Emotionalität ab, haben aber, um mit Jane Austen zu sprechen, ein reiches Innenleben (das wollte ich immer schon mal irgendwo anbringen 🙂 ).

Mir gefallen die Bücher wohl vor allem deswegen, weil hier Gut und Böse relativ klar voneinander getrennt sind und jemand das tut, was getan werden muss. Niemals muss sich jemand größer machen als er ist, und alles scheinen und glänzen ist für diese Romanhelden unnötig. Die Bücher sind wie klares Wasser, erfrischend, klärend, zurechtrückend.

In diesem Buch geht es um einen raffinierten Betrug und Erpressung, der Antagonist ist schön böse, der Held schön pragmatisch, und der geheime Held ist ein kanadischer Luxuszug, der kostbare Pferde mitsamt Trainern, Besitzern und Rennbahnbesuchern zu verschiedenen Rennbahnen in Kanada transportiert. Und auf dieser Bahnreise passiert so einiges…

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