Ausgelesen: Jetzt, Baby. Von Julia Engelmann

Beim Poetry-Slam schwanke ich immer zwischen zwei Extremen hin und her: Auf der einen Seite finde ich die Schnelligkeit, die Masse an Worten und Aussagen faszinierend, auf der anderen Seite erschlägt mich genau dasselbe. Was macht man mit all den Worten und Ansichten, die einen da überrollen? Eigentlich konsumiere ich sie nur, um am Ende mit einem Whow-Gefühl zurückzubleiben, das ziemlich schnell wieder verfliegt. Was ja nicht schlecht sein muss.

Poetry-Slam in Buchform kommt mir da entgegen, da kann ich das Tempo nämlich selber bestimmen. Und das hat mir gut gefallen! Julia Engelmann hat´s einfach drauf, sie formuliert das, was andere fühlen, bleibt dabei persönlich und kommt teilweise sehr nah an den Leser heran. Vermutlich macht das die Faszination ihrer Texte aus. Ich habe das Büchlein sehr gern gelesen und auch gleich weiter in die Welt geschickt. Sowas sollte nicht im Regal versauern.

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