Ausgelesen: Die Seiten der Welt. Von Kai Meyer.

Origamis. Exlibris. Schimmelrochen. Buchstabenschwärme. Schnabelbücher. Bibliomantik. Libropolis. Nachtrefugien. Kai Meyer zieht alle Register in seinem Buch „Die Seiten der Welt“. Dieses Buch (wie üblich wieder Band 1 einer Trilogie) zieht Buchliebhaber schon aufgrund der unglaublichen Einfälle sofort in seine Seiten und lässt ihn nicht wieder los, bis die letzte Zeile gelesen ist. Nach und nach entfaltet sich eine Literaturwelt, die dem buchverrückten Leser gar nicht so abwegig erscheint – schließlich sollte doch so die Welt eigentlich aussehen, wenn man buchverrückt ist!
Davon abgesehen ist auch die Geschichte ein Abenteuer: Furia lebt auf dem einsamen Landsitz ihrer Familie, unter dem Haus befindet sich eine endlose, lebendige Bibliothek, in der sie auf der Suche nach ihrem Seelenbuch ist. Es soll ihr ermöglichen, die Macht der Wörter zu beherrschen. Dann nimmt das Buch nach einem eher gemächlichen Start an Fahrt auf, Furias Bruder wird entführt, und sie setzt alles daran, ihn zu befreien – was nicht ohne Opfer und Hindernisse möglich ist.
Wenn man unbedingt an diesem Buch herum meckern möchte, tut man das auf sehr hohem Niveau. Aber wenn, dann würde ich erwähnen, dass einige Charaktere ein wenig flach geraten sind. Das ist auch schon alles. Und es fällt nicht auf, denn der Rest ist sehr überzeugend – Kai Meyer kann es einfach. Vielen Dank an meine Schwester, die mir das Buch ausgeliehen hat – hier ist Familiensinn besonders wertvoll! 🙂

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